Schuleigene Konzeptionen

Schuleigenes Rechtschreibkonzept:
Das “Schuleigene Rechtschreibkonzept” können Sie hier downloaden.

Lesekonzept:

Das Lesen stellt ein grundlegendes Bildungsgut in unserer Kultur dar. Neben dem Elternhaus versucht die Grundschule, den Grundstein für lebenslanges Lesen zu legen. Lesen gehört zu den Basisfertigkeiten und -fähigkeiten, die die Grundschule zu vermitteln hat.

Durch die Vermittlung von Lesestrategien und die langfristige Entwicklung von Lesefreude und -interesse versuchen wir die Informationsverarbeitung beim Lesen zu verbessern.

Folgende Leitideen bilden die Grundlage für unser Lesekonzept :

1. Leitidee:
Wir haben die Aufgabe bei jedem Kind eine individuelle Lesekompetenz zu entwickeln.

2. Leitidee:
Wir möchten auf vielfältige Art und Weise eine hohe Lesemotivation schaffen, erhalten und aktiv fördern.

3. Leitidee:
Da die Voraussetzungen für das Lesenlernen und die Grundlagen für eine stabile Lesehaltung im Elternhaus geschaffen werden, möchten wir eng mit den Eltern zusammen arbeiten.

Im Rahmen unseres Lesekonzeptes ist das übergeordnete Ziel, Bücher so mit Kindern zusammen zu bringen, dass Leseinteresse, Lesebedürfnisse, nachhaltige Lesemotivation und Neugierde auf Gedrucktes entstehen. Lesen findet sich in vielen unterschiedlichen Bereichen wieder. Die Kinder machen vielfältige positive Leseerfahrungen und entwickeln Lesegewohnheiten. Jedes Kind soll so allmählich eine individuelle Lesekultur entwickeln.

Um möglichst viele Kinder zum Lesen zu verlocken und sie zu dauerhaften Lesern werden zu lassen, bedarf es eines ganzen Netzwerkes von Maßnahmen, Angeboten und Ideen rund um das Lesen. An der Kirchhörder Grundschule existiert derzeit ein Lese-Netzwerk. Im Rahmen unseres “Netzwerks Lesen” wird eine schulische Lesekultur unterstützt, in der jedes Kind individuell in seinem Leselernprozess gefördert wird.

 

Netzwerk Lesen

Lernzeiten:

„Die Formulierung der Kompetenzerwartungen folgt einem kompetenzorientierten Ansatz, der das eigenständige, individuelle Lernen zum Ziel hat. Die individuelle Gestaltung des Unterrichts mit der Ausrichtung auf das eigenständige Lernen des Kindes obliegt der Schule.“

http://www.standardsicherung.schulministerium.nrw.de/lehrplaene/lehrplaene-gs

Seit Beginn des Schuljahres 2014/15 haben wir an unserer Schule auf das Anfertigen von Hausaufgaben verzichtet und stattdessen Lernzeiten mit der Möglichkeit des individuellen Lernens eingeführt. Im Verlauf des Schuljahres wurden in allen Jahrgängen Lernzeiten durchgeführt. Gegen Ende des Schuljahres haben wir das Konzept der „Lernzeit“ evaluiert. Hierzu wurden Eltern, Lehrer, Schüler und Mitarbeiter der OGS befragt. Es ergab sich das Meinungsbild, dass ein Fortsetzen der Lernzeiten von einer  Mehrheit gewünscht wurde. Die Schulkonferenz stimmte für eine Fortführung der Lernzeiten.

Wichtig für die Eltern:

Die Ängste und Bedenken von Eltern werden wahrgenommen und ernst genommen.

Die Eltern sind nicht aus der Verantwortung für das Lernen ihres Kindes entlassen.

Wichtig für die Schülerinnen/Schüler:

Lernzeiten bedeuten nicht, dass du zu Hause nichts mehr tun musst.

  • Ein Baustellenstempel in deinem Infoheft bedeutet: Das ist meine Baustelle!
  • Das Wochentraining muss zuverlässig erledigt werden.

Folgende Verabredungen wurden getroffen (Stand Juni 2015):

Wochentraining:

  • Ein Wochentraining wird den Kindern ausgehändigt.
  • Die Bearbeitung liegt in der Hand der Eltern und wird nicht von Lehrern auf Richtigkeit überprüft werden.
  • Die Trainingsaufgaben werden in einem gesonderten Schnellhefter gesammelt.

Lernzeit:

  • Geplanter Umfang: im 1. Schuljahr starten wir mit 2 Lernzeitstunden,

im 2. Und 3. Schuljahr umfasst die Lernzeit 3 Schulstunden,

im 4. Schuljahr 4 Schulstunden

  • Die Klassenlehrer sollen möglichst in der Lernzeit anwesend sein. Die zweite Person ist eine weitere Lehrkraft oder eine OGS-Kraft. Weitere Personen (z.B. Praktikanten) sind höchstens als 3. Person zulässig.
  • Lernzeitpläne und Arbeitsblätter für die Lernzeit werden in der lila Lernzeitmappe gesammelt.
  • Die Kinder erhalten einen Lernzeitplan.
  • Ritual für den Ablauf der LZ: zu Beginn malen die Kinder die Aufgabenfelder an, die sie sich für die LZ vornehmen; den Abschluss der Stunde bildet das Abhaken und Versehen mit Smilys ( J, L) durch die Kinder selbst (Selbsteinschätzung der Zielerreichung)
  • Bearbeitete Aufgaben werden auf diesem Plan durch die Kinder abgehakt und durch die anwesenden Lehrkräfte.
  • Die Inhalte werden möglichst überprüft.
  • Abgehakte Aufgaben gelten als gemachte Aufgaben. Abgehakte Aufgaben mit Lehrerkürzel versehen wurden auf den Inhalt überprüft.
  • Die Mappen können in der Schultasche verbleiben, damit sich Eltern einen Überblick verschaffen können.
  • Die Eltern informieren sich regelmäßig über die Arbeit in der Lernzeit, indem sie die Mappen sichten und gesehene Arbeitspläne abzeichnen.

 

Medienkonzept:

Die Kirchhörder Grundschule hat sich auf den Weg gemacht, ein medienpädagogisches Konzept zu entwickeln. Dieses angestrebte Konzept wird kein starres Konzept sein, sondern sich (wie die gesamte pädagogische Arbeit) im Rahmen von Schulentwicklung ständig weiterentwickeln und verändern.

Im Laufe des Schuljahres 2007/2008 ist ein Konzept zur Planung und Durchführung medienpädagogischer Unterrichtseinheiten ausgearbeitet worden. Im Schuljahr 2008/2009 ist mit der Durchführung bzw. Erprobung der geplanten Unterrichtseinheiten und Projekte begonnen worden. Die dabei gewonnenen Erfahrungen sind ausgewertet und dokumentiert worden und fließen nun in die weitere Arbeit ein.

Bezogen auf die getroffene Vereinbarung im Kooperationsvertrag Selbständige Schule haben wir  Schwerpunkte des medienpädagogischen Arbeitens im Bereich Leseförderung (Printmedien /Nutzung des Computers) und im Bereich Rechtschreiben (Auswählen und Nutzen von Medienangeboten) gesetzt.

Gewaltprävention:

Unsere Schule arbeitet seit Juni 2004 intensiv daran, Maßnahmen und Projekte zur Gewaltprävention ins Leben zu rufen bzw. zu ritualisieren. Alle zwei Jahre wird zum Thema Gewaltprävention an unserer Schule das Theaterstück “Mein Körper gehört mir” aufgeführt, welches sich die dritten und vierten Schuljahre ansehen.

Mit Hilfe von Schüler- und Elternfragebögen und in einer pädagogischen Konferenz haben wir das an unserer Schule wahrgenommene Gewaltpotential in Art und Umfang erhoben. Es zeigte sich, dass sowohl Schüler als auch Lehrer vor allem die körperliche, die Eltern die verbale Gewalt als die am häufigsten verkommende Gewalt ansahen.

Nachdem mögliche Ursachen eruiert wurden, trugen Schüler, Eltern und Lehrer Lösungsansätze und Vorschläge zur Prävention bzw. zur Verminderung zusammen. Es existierte eine Initiativgruppe “Gewaltprävention”, die sich aus 4 Lehrern und 3 Eltern zusammensetzte.

Als erste Maßnahmen wurde ein für alle an Schule Beteiligten verbindlicher schulspezifischer Sozialregelkatalog und ein zugehöriger Maßnahmenkatalog zur positiven und negativen Sanktionierung bei Einhaltung bzw.

Nicht-Einhaltung vereinbarter Regeln erstellt. In den einzelnen Klassen wurden Verschläge für sinnvolle Sozialregeln gesammelt, die in der Initiativgruppe “Gewaltprävention” diskutiert wurden. Daraus entstanden folgende Schulregeln und der entsprechende Maßnahmenkatalog:

Es wird ein Pass geführt (im 1. Schuljahr erst im 2. Halbjahr), in dem gekennzeichnet wird, wenn ein Kind sich für einen bestimmten Zeitraum an die Regeln gehalten hat. Nach diesem vorher festgelegten Zeitraum erhält ein Kind eine Belohnung (z.B. Bücherei-Gutschein für eine Pause…).

Schulregeln Mögliche Maßnahmen
Ich benutze und beachte die „Stopp-Regel“. 3 Gründe aufschreiben
Ich tue niemandem weh Entschuldigungsbrief, Bericht
Ich verletze niemanden mit Worten und Gesten. Entschuldigungsbrief, Aufgaben für die Allgemeinheit
Ich halte mich an Gesprächsregeln und störe den Unterricht nicht. 3 Gründe aufschreiben
Ich arbeite leise und lasse auch andere in Ruhe arbeiten. 3 Gründe aufschreiben
Ich schließe keine Kinder aus. 3 Gründe aufschreiben
Ich lache niemanden aus Entschuldigungsbrief, 3 Gründe aufschreiben
Ich mache nichts kaputt oder dreckig, was anderen gehört Sachen in Ordnung bringen und Aufgaben für die Allgemeinheit
Ich nehme niemandem etwas weg Zurückgeben und Aufgaben für die Allgemeinheit
Ich beachte die Flurregeln. Leise-Preis für die Klasse, die die Regeln am besten eingehalten hat.

In den einzelnen Klassen wurden die Regeln eingeführt und besprochen. In allen Klassen wird mittlerweile regelmäßig der Klassenrat durchgeführt. Im Klassenrat wird über die Maßnahmen bei Verstößen entschieden. Die Regeln werden kontinuierlich weiterentwickelt und erweitert.

Methodentraining:

Im Schuljahr 2005/06 nahm das gesamte Kollegium an einer 1-wöchigen Fortbildung zum Methodentraining teil.

Alle Mitglieder des Kollegiums durchliefen die einzelnen Trainingsspiralen selbst, entwickelten Trainigsspiralen zu unterschiedlichen Methoden im Unterricht (Grundfertigkeiten wie Schneiden, Kleben, Ordnen, Abheften usw., Lesestrategien, Markieren, Lernplakate und Heftseiten gestalten, u.v.m.) und setzten sie direkt im Unterricht um.

 

 

Methodentraining Methodentraining
Methodentraining Methodentraining

Die Methoden wurden daraufhin im Unterricht getestet und überarbeitet. Es entstand ein Curriculum, das Zeitpunkte empfiehlt, wann welche Methoden in welchem Schuljahr erlernt werden.

Im Schuljahr 2012/13 wurde das Methodencurriculum erweitert. Hinzu kamen Methoden des kooperativen Lernens.

Methodentraining

Kooperative Lernformen

  1. Klasse

 

  • Arbeitsplatz einrichten
  • Schneiden / Kleben
  • Leise arbeiten

 

  • Line up
  • Pair check
  • 3-Finger-Einschätzung
  1. Klasse
  • Gedichte auswendig lernen
  • Heftseite gestalten
  • Lesestrategie: Markieren

 

  • Placemat
  • Graffiti
  • Doppelkreis
  1. Klasse
  • Lesestrategie: Stichwortzettel
  • Arbeit mit dem Lineal
  • Lernplakat gestalten

 

  • Mind-Map
  • Cluster
  • Verabredungskalender
  1. Klasse

 

  • Ordner anlegen
  • Vortrag halten
  • Schaubild erstellen
  • Jigsaw
  • Think-Pair-Share

 

 

Förderkonzept:

Das “Schuleigene Förderkonzept” können Sie hier downloaden.

Matrix Förderung