Geschichte

Die Kirchhörder Grundschule geht auf das Jahr 1860 zurück.

Damals beschloss die Königliche Regierung in Arnsberg den Bau einer Schule in Kirchhörde an der Ecke Hagener Str., Kobbendelle. Das Gebäude bestand aus drei Klassenzimmern und einer Wohnung für den Lehrer. Es wurde nach einer 2-jährigen Bauzeit am 19. Januar 1862 seiner Bestimmung übergeben.

InnenInnen

Tags darauf begann laut Aufzeichnung des Chronisten der Unterricht mit 100 Kindern und einem Klassenlehrer. Infolge steigender Schülerzahlen wurde 1869 eine zweite Klasse eingerichtet, die durch einen weiteren Lehrer betreut wurde.

In den folgenden 9 Jahren erhöhte sich die Schülerzahl kontinuierlich, so dass im Jahre 1878 die Schule aus 3 Klassen mit 220 Schülern bestand. Auf Grund der beengten räumlichen Verhältnisse bekam die Schule 1892 einen Anbau mit eigenem Eingang, Treppenhaus und zwei weiteren großen Klassenzimmern. Am 1. April 1930 wurden die bis dahin bestehenden Schulen in der Bittermark und Schanze geschlossen und die dortigen Schüler in die Kirchhörder Schule “versetzt.” Zu Beginn des 2 .Weltkrieges im Jahr 1939 musste die Schule vorübergehend ihren Namen aufgeben und hieß von nun an „Mozartschule”.

Wegen der Kriegswirren konnten die Schulen in Dortmund ihren Betrieb nicht immer ordnungsgemäß durchführen. So war im hiesigen Schulgebäude zeitweilig eine Versicherung untergebracht. Dies hatte zur Folge, dass die Schüler vorübergehend die benachbarte Langelohschule besuchten. Ostern 1946 nahm die Kirchhörder Grundschule ihren geregelten Schulbetrieb wieder auf. Durch die starke Bebauung des Stadtteils wuchsen die Schülerzahlen derart, dass wegen der beengten Raumsituation sogenannter “Schichtunterricht” vor- und nachmittags stattfinden musste. 1968 wurde die Volkschule ( Klassen 1-8 mit dem Modell des Abteilungsunterrichts) von einem neuen System abgelöst: Die Grundschule mit den Klassen 1-4 wurde statuiert.

In dieser Form präsentierte sich unsere Schule über die Jahre hinweg als zweizügige Grundschule mit wechselnden Schülerzahlen zwischen 160 und 200 Schülern. Nach dem Bau einer neuen Turnhalle an der Kobbendelle entstand im Jahr 1981 ein Schulneubau am heutigen Standort. Damals besuchten 160 Schüler die zweizügige Grundschule.

Das alte Schulgebäude wurde 1986 abgebrochen und existiert nur mehr auf Bildern zur Stadtteilgeschichte. Das äußere Bild des Schulgebäudes hat sich seit dieser Zeit geringfügig verändert. Der ursprünglich angelegte Pausenhof wurde zwischenzeitlich räumlich erweitert und mit neuen Spielgeräten ausgestattet.

Die Schule wird noch immer zweizügig geführt. Wie in vergangenen Zeiten ist auch heute die Raumsituation knapp bemessen.

Im Jahr 2011 feierte die Kirchhörder Grundschule am Schulstandort Kobbedelle 6 in Zusammenarbeit mit dem Verein „Kinderlachen“ nun schon ihr 30jähriges Jubiläum.

Seit dem Schuljahr 2006/2007 ist die Kirchhörder Grundschule eine Offene Ganztagsschule (OGS). Mit Beginn des Schuljahres 2013/2014 gibt es darüber hinaus das Angebot einer sogenannten „Kleinen“ Betreuung.

Für das Jahr 2015 ist ein Anbau für den offenen Ganztag geplant. Dieser Anbau wird das erste Niedrigenergiehaus im Bereich des Schulamts Dortmund sein.